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Wirtschaftkrise und Rauchverbot machen den Schweizer Casinos zu schaffen

Erstmals seit der Legalisierung von Casinos in der Schweiz ist 2008 der Ertrag der einheimischen Spielbanken gesunken. Der Grund sind die Rauchverbote, die in den Kantonen Tessin, Graubünden und St. Gallen in Kraft traten.

In Mendrisio sank der Bruttospielertrag 2008 um 15,4%, in Lugano um 23,3%, in Locarno um 3,6%, in St. Moritz um 0,9%, in Davos um 5,1% und in St. Gallen um 8,5%.

Der Schweizer Casino-Verband  (SCV) hatte sich ursprünglich gegen ein Rauchverbot in Casinos ausgesprochen. Nun werde man sich für eine Regelung engagieren, die für die Spielbanken möglichst verträglich sei, sagte Frei.

Der SCV kritisierte ausserdem am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern den Bundesrat, welcher Ende Januar beschlossen hatte, die Spielbankenabgabe für Kasinos mit einer A-Konzession zu erhöhen. Eine solche Mehrbelastung sei in Anbetracht der Konjunkturlage unverständlich, betont der SCV.