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Der deutsche Online Pokerdeal

Das gute Glück versucht bei Deutschen das pokern im Internet zu verhindern. Poker, sagen sie, liegt den Deutschen im Blut und bei keinem mehr als bei dem früheren Tennisgigant Boris Becker. Nachdem er sich vor fast einem Jahrzehnt von der professionellen Tenniswelt zurückgezogen hatte, ist Becker nun der offizielle Sprecher einer webbasierenden Pokerseite. Aber, wie begeistert sind Deutsche überhaupt für das Pokerspiel? Dem Urteil eines letzten Berichts der Deutschen Welle, einem internationalen Auslandssender, zufolge - sogar sehr! Das Problem ist, während Online Glücksspiele eigentlich gesetzwidrig sind, wird das Gesetz von vielen als sehr grau betrachtet.

Wie in den Vereinigten Staaten und anderen Orten in der Welt ist das Abschliessen von Wetten auf sein Lieblingsspiel in traditionellen landbasierten Casinos ein faires Spiel. Jedoch ist es verboten bei Texas Holdem oder 5-Card Stud im Cyberspace zu wetten. Immer noch, bis jetzt, sind keine deutschen Spieler verhaftet worden.

Was noch zu der Verwirrung hinzukommt ist die Tatsache, dass die Firmen, welche die Spiele bereitstellen, gewöhnlich im Ausland, in Ländern wie Antigua, Malta und Gibraltar, sitzen. Aufgrund der Fragen nach Kompetenz ist die Situation noch trüber.

In der Zwischenzeit hält die deutsche Steuerbehörde ein Monopol über die Glücksspielindustrie aufrecht, welche 50% der Steuern einstecken. Anderseits sind Online Glücksspiele immer noch ungeregelt und unversteuert, welches für die deutsche Wirtschaft ein Nachteil ist.

Es wird geschätzt, dass, laut dem Addiction Yearbook 2008, zwischen 200.000 und 290.000 deutsche Pokerfans regelmässig im Internet spielen. 2006 gaben Spieler etwa eine Million Euro für Online Wetten aus.