Kanada nimmt sich Einheimische zur Zielgruppe
Laut der führenden kanadischen Tageszeitung, National Post, verkündete die Regierung von Ottawa am Dienstag, dass sie in Erwägung zieht deutliche Massnahmen einzuleiten um Online Spiele, à la USA, zu verbieten.
Die Regierung betrachtet die nahezu 400 Online Casino und Poker Spielseiten mit genehmigten und betreibenden Computerservern von der Kahnawakereserve als illegal. Jedoch wurden Schritte, um die Betriebe stillzulegen aufgrund der Angst vor Gewaltprotesten seitens der Landesregierung, verlangsamt, bis jetzt.
Immer noch neu in kanadischen Köpfen ist die Distanzierung von 1990 zwischen der Politik von Quebec und den einheimischen Beschwerdeführern der Reserve über den illegalen Verkauf von Zigaretten. Das Verfahren wurde als ''buttlegging'' bekannt.
Genevieve Breton, Kommunikationsdirektor von Kanadas Justizminister Rob Nicholson veröffentlichte ein Äusserung, in der er folgendes sagte: "Aufgrund derzeitigen Bedenkens, die das Internet umgeben, bat der kanadische Justizminister seine Beamten gebeten zu überprüfen ob die Vorschriften des Strafgesetzbuches mit anderen Massnahmen unterstützt werden können."
Die Irokesen von Kahnawake bestehen darauf, dass die kanadischen Gesetze nicht für sie gelten, da sie eine souveräne Nation sind und zitieren den Paragraph 35 der bundesstaatlichen Verfassung. Die Klausel wurde in die Verfassung eingeführt um die Kulturen von Einheimischen zu schützen.
Laut den Irokesen, ist das Spielen ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur, welches benutzt wird um Probleme zu lösen.
Die Besitzer der Pferderennbahnen wie Great Canadian Gaming Corporation behaupten, dass sie jedes Jahr eine Milliarde Dollar Steuern in verschiedene Regierungsniveaus beitragen, während sie schwere Ausgaben erleiden, die Rennen zu finanzieren.
Der Generaldirektor von Great Canadian Gaming Ross McLeod, Besitzer von vier Rennbahnen in Kanada, erklärte: "Diese Betreiber von der Küste werben Pferderennen ab und keiner kann etwas dagegen tun. Sie sind Parasiten und ihre Zielscheibe ist Kanada."
Das Geschäft des Pferderennens in Kanada konnte über Jahren ein Spielmonopol geniessen. Einer Äusserung zufolge, in Bezug zur Situation, gestand der Anwalt Michael Lipton aus Toronto: "Ich glaube, wenn Ich ein Monopol hätte, würde Ich nicht wollen, dass irgendjemand gegen mich antritt."





